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Menschen mit Behinderung als Mitarbeiter:Innen gewinnen

Unternehmen werden inklusiv

Viele Unternehmen sind hochspezialisiert in Entwicklung, Produktion und Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Doch in Zeiten von Fachkräftemangel und komplexen Marktbedingungen reicht diese fachliche Kompetenz allein nicht mehr aus, um langfristig erfolgreich zu sein.

Entscheidend wird, Menschen für die anstehenden Aufgaben zu gewinnen – Mitarbeiter:innen, Fachkräfte und Helfer:innen, die Projekte und Prozesse tragen. In diesem Zusammenhang ist der Einsatz von Menschen mit Behinderung eine nach wie vor weitgehend ungenutzte Ressource.

Gleichzeitig ist klar:
Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist keine einfache Aufgabe. Sie braucht Aufmerksamkeit, gute Vorbereitung und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem sensiblen Thema.

Die wichtigen Fragen

Wenn Sie als Unternehmen inklusiver werden möchten, tauchen schnell zentrale Fragen auf:
• Welche Menschen mit Behinderung möchten wir einstellen – und welche Fähigkeiten sollen sie mitbringen?
• Welche Willkommenskultur herrscht derzeit bei uns im Unternehmen?
• Welche Veränderungen an Strukturen, Prozessen und Haltungen sind erforderlich?
• Wie verändern Mitarbeiter:innen mit Behinderung den Arbeitsalltag, die Zusammenarbeit und die Teamkultur?
• Welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen müssen wir realistisch mitdenken?
• Welche Fördermöglichkeiten, Unterstützungsleistungen und gesetzlichen Instrumente können wir konkret nutzen?

Wir unterstützen Sie dabei, diese Fragen systematisch zu klären – mit einem klaren Blick auf Ihre betriebliche Realität.

Was wir einbringen

Auf Grundlage unserer Tätigkeiten
• als Vorstand einer Sozialorganisation mit über 1.300 Mitarbeiter:innen und
• als ehemalige Sozialsenatorin im Bundesland Bremen und als Staatssekretärin a.D. auf Bundesebene

verfügen wir über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Inklusion, Arbeitsmarkt, Sozialrecht und Organisationsentwicklung.

Wir sind es gewohnt,
• komplexe Sachverhalte zu analysieren, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen und tragfähige, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln.

Wir vermitteln selbst keine Mitarbeiter:innen mit Behinderung, können aber auf ein breites Netzwerk von Kontakten und Verbindungen zurückgreifen, das wir für Sie nutzbar machen – etwa zu Trägern, Verbänden, Verwaltungen und Unterstützungsstrukturen.

Unser Ziel: stabile, faire Beschäftigung

Unser zentrales Anliegen ist es, Menschen mit Behinderung in versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu bringen – und die Rahmenbedingungen dafür so zu gestalten, dass diese Arbeitsverhältnisse stabil sind und nicht unnötig abbrechen.

Dazu gehört:
• die passgenaue Vorbereitung von Unternehmen und Teams,
• die Nutzung aller relevanten Möglichkeiten, die der Gesetzgeber Unternehmen bietet,
• sowie eine ehrliche, transparente Beratung, die Chancen und Grenzen klar benennt.

Inklusive Beschäftigung ist kein Imageprojekt, sondern eine strategische Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Fünf Gründe, für mehr Inklusion in Ihrem Betrieb!

1. Mehr Sensibilisierung für Inklusion

Führungskräfte und Mitarbeiter:innen müssen über nkluäsion aufgeklärt werden. Sie wissen nicht, wie Vorurteile die Unternehmenskultur beeinflussen. Wie diskriminierend manche ungeschriebene Regel sein kann. Schullungen können helfen das Bewusstsein zu schärfen.

2. Inklusion ist Leitungsaufgabe

Wenn das Führungsteam Inklusion nicht aktiv unterstützt, wird es schwierig, eine inklusive Kultur auf zu bauen. Führungskräfte sollten als Vorbilder auftreten und Inklusion in die Unternehmenstrategie integrieren. Sie müssen Inklusion aktiv vorleben.

3. Unternehmen brauchen klare Ziele  und Strategien

Ohne klare Ziele und Strategien ist es schwer, Fortschritte zu messen.  Sie brauchen ein Konzept, dass  messbare Ziele setzt. Mirarbeiter:innen sollten regelmäßig ihre Maßnahmen überprüfen können.

4. Betroffene mit einbeziehen

Entscheidungen über Inklusion werden oft ohne Einbeziehung von Menschen mit Behinderung oder anderen marginalisierten Gruppen getroffen. Nichts über uns ohne uns – die Stimmen der Betroffenen sind entscheidend.

5. Unzureichende Kommunikation

Fehlende offene Dialoge über Inklusion führen dazu, dass Mitarbeiter:innen keine Plattform haben, um Bedenken und Ideen zu teilen. Die Leitungsebene oder die Marketingabteilung sollte Anlässe schaffen, im Unternehmen über Inklusion zu sprechen.